Eine homöopathische Behandlung bei einem Tier besteht aus einer
Erstanamnese, das heißt einem
ein bis zwei Stunden dauernden Gespräch
mit dem Besitzer und evtl. anderen Bezugspersonen des Tieres.
Dabei versuche ich, die gesamten Beschwerden des Tieres sowie seine
Persönlichkeit
und sein Verhalten kennenzulernen. Aufgrund dieser Informationen werde
ich ihm dann ein homöopathisches Einzelmittel
verordnen, welches ich entweder gleich vor Ort verabreichen, oder dieses
zu einem späteren Zeitpunkt telefonisch durchgeben werde. Spätestens nach vier bis acht Wochen sollte eine Zweitkonsultation stattfinden, wobei die Entwicklung des gesamten Beschwerdebildes sowie jegliche andere Veränderungen, die während dieser Zeit stattfanden, erörtert werden. Dabei kann ich beurteilen, ob das verabreichte homöopathische Mittel das richtige war und die Selbstheilung angeregt wurde oder nicht, und ich ein neues aussuchen muß. Eine Folgekonsultation kann auch telefonisch erfolgen. . Wider der weit verbreiteten Meinung ist die Homöopathie auch bei akuten Erkrankungen und Verletzungen sehr effektiv und die Genesung geht nach Gabe des richtigen Mittels erstaunlich schnell vonstatten. Wenn akute Erkrankungen bei einem Tier auftreten, welches von mir bereits homöopathisch behandelt wird, ist es wichtig, dass auch diese homöopathisch behandelt wird, da sonst der Fortgang der Genesung beeinträchtigt werden kann.
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